Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee
Photo by Adam Neumann / Unsplash

Der Winter ist eine Zeit voller Zauber und eisiger Schönheit. Das liegt wohl am aller meisten an der zauberhaften Besonderheit, die man nur im Winter bestaunen kann: Der Schnee!
Denn sobald die ersten weißen Flocken vom Himmel fallen, fängt das Herz an zu springen und egal ob jung oder alt, jeder spürt sogleich die Magie, die nun in der Luft liegt.
Viele Kinder und auch Erwachsene freuen sich schon das ganze Jahr darauf endlich wieder Schneeballschlachten zu machen, Schneemänner zu bauen und rodeln zu gehen. Doch wie entsteht eigentlich der Schnee? Das erfährst du in folgendem Artikel:

Der wunderbar weiße, flockige und schönförmige Schnee sieht zwar ganz anders aus ist aber letzendlich nicht mehr als gefrohrende Regentropfen. Doch fangen wir mal ganz vorne an:

Wenn die Sonne warm auf ein Gewässer oder auch auf feuchten Boden scheint, verdunsten viele kleine Wassertröpfchen und steigen als Wasserdampf zum Himmel empor. Dort sammelt sich dann der Wasserdampf zu verschiedenförmigen Gebilden, die wir dann als Wolken am Himmel sehen. Die Wolken werden vom Wind immer weiter über den Himmel getragen. Durch immer mehr Wassertröpfchen, die zum Himmel empor steigen und anschließend in dem Wolken hängen bleiben, wird die Wolke immer schwerer und praller.
Die einzelnen kleinen Wassertröpfchen in der Wolke stoßen aneinander und schließen sich so zusammen. Dadurch werden sie immer größer und schwerer. Irgendwann sind die Wassertropfen so schwer, dass sie nicht mehr vom Wind weitergetragen werden können und schwerkraftbedingt als Regen auf die Erde fallen. Dort werden sie vom Boden aufgenommen und versickern in der Erde. Im Boden wird das Wasser bis zum Grundwasser befördert. Dieses Wasser ist für uns Menschen sehr wichtigt. Es wird von uns aus dem Boden gepummt und gesäubert. Dann kann es beispielsweise als Trinkwasser genutzt werden.
Andererseits kann das Regenwasser auch in Flüssen, Seen, Meeren oder anderen Gewässern landen, wo es dann von der Sonne erhitzt und als Wasserdampf wieder zum Himmel steigen kann. So schließt sich der Kreis. Diesen Prozess nennt man Wasserkreislauf. Doch wie wird aus dem Regen nun Schnee?

Eigentlich läuft es genau wie bei dem Regen ab: Wasser verdunstet, steigt als Wasserdampf auf, bildet am Himmel Wolken und wird mit der Zeit so schwer , dass das Wasser als Niederschlag zu Boden fällt. Doch nun ist es so, dass es im Winter ja kälter ist und die Temperatur gerne Mal unter den Gefriepunkt fällt. Da Wasser nun Mal bei 0°C gefriet, gefriet auch das Wasser in den Wolken. Die kleinen Eiskristallen schließen sich nun zu größeren Flocken zusammen und fallen auf die Erde. Wenn es auch dort 0°C oder kälter ist, schmelzen die Flocken nicht und bleiben als Schnee auf der Erde liegen.

So entstehen also die weißen Flocken, die uns jeden Winter aufs Neue ein Strahlen aufs Gesicht zaubern und eine ganz besondere Magie in die Winterzeit bringen.
Leider wird der Schnee durch die Erderwärmung immer seltener. Doch so spürt jeder wie bedacht wir mit unserem Planeten und der Natur umgehen müssen und wie kostbar jede Schneeflocke ist. Genieße auch du den Schnee und sorge mit dafür, dass wir ihn noch lange beibehalten können!