So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit
Photo by David Abrams / Unsplash

Den Dezember verbinden wir sofort mit Weihnachten. Aber eigentlich kein Wunder, schließlich gibt es nur wenig Kinder, die nicht den halben Winter lang mit Adventskalendern und Weihachsliedern auf dieses Fest zu eifern. Und auch Erwachsene beschäftigt dieses Fest den halben Winter lang. Schließlich müssen Geschenke gemacht, Plätzchen gebacken und das Haus geschmückt werden. Doch warum ist Weihnachten zu einem so wichtigen Fest geworden und welche Bräuche werden in dieser Zeit angewendet? Hier sind die Antworten auf diese Fragen:

Das Fest Weihnachten kommt aus dem Christlichen. An diesem Tag soll Jesus Christus, der Sohn Gottes, geboren worden sein. In einem kleine Schafstall soll Maria, die Mutter von Jesus, den Jungen zwischen Eseln und Schafen zur Welt gebracht haben. Als Sohn Gottes, gilt Jesus als Retter der Welt und für die Menschen war es eine große Freude, dass ihr Erlöser geboren war.
Diese Geschichte wird heute in Krippenspielen nachgestellt. Da die Geburt von Jesus, für die Christen eines der wichtigsten Geschehens ist und die Geschichte viel Hoffnung, Freude und Glück vermittelt wurde dieser Tag zu einem wichtigen Fest ernannt – Weihnachten. In allen Ländern mit der christlichen Religion, wird Weihnachten als großes Fest angesehen und mit verschiedenen Bräuchen und Traditionen gefeiert. Zum Beispiel kommt der Weihnachtsmann in Australien nicht wie bei uns auf einem Renntierschlitten zu den Kindern, sondern auf einem Surfbrett über die Wellen geritten. Das liegt daran, dass wenn wir Weihnachten im Winter bei Kälte und Schnee feiern, auf der anderen Seite der Welt bei 35°C Hochsommer ist. Darum hat der Weihnachtsmann auch keinen dicken roten Mantel an, sondern stattdessen eine schnieke Badehose. Die Bescherung findet dann am Strand statt. In Indien währenddessen wird kein Braten mit Klößen und Rotkohl gegessen,so wie wir es hier in Deutschland kennen, sondern ein leckeres Curry gekocht, von dem dann die Familie isst.
Im Erzgebirge wiederum, besteht das Festessen am Weihnachtstag nicht aus dem üppigen Fleisch und dicken Klößen, die bei uns auf den Tisch kommen, sondern einem 9-Gänge-Menü, welches „Neinerlaa“ genannt wird.
Dieses traditionelle Essen soll Glück, Fruchtbarkeit und Wohlstand für das neue Jahr bringen. Die dafür verwendeten Lebensmittel, sind meist aus der eigenen Landwirtschaft und erinnern an das frühere Bauernleben, in dem man nur einfache Lebensmittel zur Verfügung hatte. Doch auch aus einfachen Mitteln, wie Sauerkraut, Linsen und Sellerie lässt sich ein köstliches Festessen zaubern.
In Schweden feiert man hingegen am 13. Dezember das Lucia - Fest, welches an die heilige Lucia erinnert. An diesem Tag wird das älteste Mädchen des Hauses als Lucia verkleidet. Dafür wird ihr ein großer Lichterkranz mit Kerzen drauf auf den Kopf gesetzt. Die Lucia ziehen dann durch den Ort und singen für die Leute Lieder. Bei uns in Deutschland haben wir wieder andere Traditionen. Zum Beispiel ist das schmücken eines Weihnachtsbaumes eine weitverbreitete Tradition, die auch in anderen Ländern angewendet wird. Auch das Backen von Plätzchen ist bei uns in der Weihnachtszeit gar nicht weg zu denken. Eine weniger bekannte Tradition aus dem Spreewald ist die sogenannte „ Weihnachtsgurke“ , die die Eltern heimlich an den Weihnachtsbaum hängen. Das Kind, das die Weihnachtsgurke als erstes entdeckt, darf das erste Geschenk auspacken.
Kurzum: Weihnachten wird überall auf der Welt anders gefeiert. Denn in jeder Region gibt es andere Bräuche und Traditionen. Ob Weihnachtsmann in Badehose, einem Curry zu Weihnachten oder einem Mädchen mit Kerzen auf dem Kopf, Weihnachten ist ein Fest der Liebe, Hoffnung und Freude und jeder Mensch auf der Welt soll diese wunderschöne und zauberhafte Zeit so schön wie möglich verbringen, denn eines haben all diese Traditionen gemeinsam: alle haben sie einen gewissen Zauber. Denn das besondere an Weihnachten ist der Zauber, der uns in dieser Zeit miteinander verbindet!